Kinder

Illustrator will seinen Grüffelo nicht auf der Wiesn sehen

Illustrator Axel Scheffler will keinen Grüffelo auf dem Oktoberfest. (Archivbild)

Illustrator Axel Scheffler will seine berühmte Kinderbuch-Figur Grüffelo nicht auf dem Oktoberfest sehen. «Ein Freund hat mir Bilder geschickt von KI-generierten Buchcovern, „Der Grüffelo auf dem Oktoberfest“ und so. Das war schockierend», sagte der 68-Jährige der «Süddeutschen Zeitung». Scheffler gab vor vielen Jahren dem namengebenden Fabeltier aus dem Kinderbuch «Der Grüffelo» seine Gestalt. 

Er habe lange versucht, künstliche Intelligenz zu ignorieren, «aber jetzt kann ich das nicht mehr», sagte der deutsche Illustrator, der seit vielen Jahren in London lebt. «Ich muss mich jetzt damit auseinandersetzen, auch wenn ich keine Lust darauf habe. Die Verlage müssen etwas dagegen unternehmen.»

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Markenzeichen: Warze auf der Nasenspitze

Das Bilderbuch «Der Grüffelo» wurde im Jahr 1999 zum weltweiten Bestseller. Geschrieben wurde es von der britischen Kinderbuchautorin Julia Donaldson. Seither begeistert die Geschichte rund um das Monster mit den auffälligen Zähnen und der grünen Warze auf der Nasenspitze Kinder auf der ganzen Welt. 2004 folgte die Fortsetzung «Das Grüffelokind». Mehr als 20 Jahre später erschien nun ein dritter Band, «Die Grüffelo-Oma».

«Am Geld kann es sicher nicht liegen»

Auf die Frage, warum es jetzt die Fortsetzung gibt, sagte Scheffler, dies sei eigentlich eine Frage an die Autorin. «Ich hatte nie vor, noch eine Fortsetzung zu machen. Aber Julia hatte schon länger darüber nachgedacht. Es war jetzt wohl ein kreativer Impuls. Druck vom Verlag gab es jedenfalls nicht, und am Geld kann es sicher auch nicht liegen.»

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